title

SpaceX Q2 2026 in der Analyse - Der Fluchtwagen springt nicht an!

SpaceX Q2 2026 in der Analyse - Der Fluchtwagen springt nicht an!

Elon Musk hat sein Geld: 85,7 Milliarden Dollar aus dem groessten Boersengang der Geschichte, plus 25 Milliarden aus einer Anleihe, die elf Tage spaeter noetig wurde. Gestern schlug SpaceX dann jede Analystenerwartung – und die Aktie fiel um sieben Prozent, weil die Investitionen in einem einzigen Quartal auf 18,37 Milliarden sprangen, das Zehnfache dessen, was das Geschaeft selbst erwirtschaftet. Morgen werden 911,5 Millionen gesperrte Aktien handelbar: Der Plan war perfekt, nur der Fluchtwagen springt nicht an!

SpaceX Q2 2026 Analyse - Eine Bilanz wie keine andere! | MeTacheles Tonspur | Episode 225
Hier 👉 https://t.ly/SpaceXQ22026Analyse findet ihr die ausfuehrliche schriftliche Analyse! 🚨 SpaceX Q2-Bilanz: Erwartungen geschlagen – Aktie stürzt trotzdem ab! Der perfekte Plan mit Fluchtwagen-Problem Stellt euch vor, ihr verdient 3.000 Euro im Monat und gebt 7.000 aus – nicht für Miete,…

HIER oder auf das Widget klicken, um zum Podcast zu gelangen

Wenn ihr MeTacheles direkt unterstuetzen wollt, dann "chippt" doch einfach den Gegenwert einer Currywurst (gerne auch vegan) in meine Paypal:

oder meine Wero-Kasse:

Oder falls ihr sichere, verschluesselte Mail/Drive-Alternativen aus Europa braucht:

Proton-Drive Angebot 👉 https://t.ly/ProtonDrive
Proton-Mail Angebot 👉 https://t.ly/protonme

MeTacheles funktioniert nicht ohne euch und wenn ihr glaubt, dass dieses Format auch in eurem Netzwerk ankommt, dann teilt es doch genau mit diesem.

Ganz wichtig: Den Podcast koennt ihr hier direkt oben im Browser, aber auch auf diversen Plattformen wie u.a.

Apple - Spotify - Youtube - Amazon oder als RSS-Feed

anhoeren und abonnieren. Gerade Apple & Spotify-Abrufe helfen dem Format, denn dort gibt es entsprechende Rankings!

Disclaimer: Beim Thema Musk ist es fuer mich immer wieder schwer aus meiner Confirmation Bias-Blase auszubrechen... vielleicht liegt es auch einfach daran, dass sie keine ist... also Blase! Die nun vorgelegten Zahlen und die kommende Aktienschwemme bestaetigen imho all dies, was ich in meiner Pre-IPO Analyse angemerkt habe... Es war und ist (zumindest wenn Musk nicht bereits den naechsten IPO plant)der groesste Bankraub der Geschichte.

Dann wollen wir mal!

SpaceX vor der Unlock-Welle: Wie sich der groesste Boersengang der Geschichte jetzt selbst einholt

Follow-up zu "Der groesste Bankraub der Geschichte"

Gestern Abend hat SpaceX zum ersten Mal in der Firmengeschichte Quartalszahlen vorgelegt. Und die Zahlen waren gut. Nicht "okay" — gut. Und fuer all die, die sich nun direkt fragen ob ich nun auch den Visionen des Elon Musk verfallen bin... ich kann euch da beruhigen, denn die aktuellen Bilanzen spiegeln nur die halbe Wahrheit wider!

Der Umsatz lag bei 7,81 Milliarden Dollar, erwartet hatten Analysten 6,93. Ein Plus von 92 Prozent gegenueber dem Vorjahresquartal. Der Verlust je Aktie betrug 9 Cent statt der befuerchteten 26. Das Adjusted EBITDA kam bei 3,5 Milliarden herein, anderthalb Milliarden ueber Konsens. Der Nettoverlust schrumpfte von einer Milliarde auf 541 Millionen. Wer eine Liste der Kennzahlen fuehrt, die ein Unternehmen bei seinem Boersendebuet schlagen kann, haette gestern jede einzelne abhaken koennen.

Die Aktie fiel nachboerslich um rund sieben Prozent.

Der Grund steht auf Seite drei der Mitteilung, und er besteht aus einer einzigen Zahl: 18,37 Milliarden Dollar Investitionsausgaben in einem einzigen Quartal. Mehr als eine Versechsfachung gegenueber dem Vorjahr. Davon allein 15,83 Milliarden im AI-Segment. Erwartet hatte der Markt 13,22 Milliarden.

Das ist der Moment, in dem ein Boersengang seine Erzaehlung verliert. Nicht weil das Geschaeft schlecht laeuft — es laeuft besser als gedacht — sondern weil sichtbar wird, wohin das Geld geht und wie schnell und ich bin da ganz ehrlich, der Call mit den Analysten hat die nachboersliche Entwicklung nicht unbedingt positiv beeinflusst:

Ich bin so frei und behaupte frech, dass dieser meine These ganz vortrefflich untermauert hat! Vor gut zwei Monaten habe ich den SpaceX-Boersengang als das beschrieben, was er meiner Meinung nach ist: kein Technologie-Ereignis, sondern ein Meisterstueck des Financial Engineering. Ein Bankraub, bei dem niemand eine Maske tragen musste, weil alle freiwillig ihr Geld durch den Schalter geschoben haben.

Heute, am 5.8.2026, liefere ich das Update. Denn morgen, am 6. August, passiert das, was seit dem Boersenprospekt schwarz auf weiss feststeht und trotzdem kaum jemand ernsthaft durchgerechnet hat: Die erste Lockup-Sperre faellt. Und sie ist groesser als der gesamte IPO!

Der Plan war praezise. Die Beute war rekordverdaechtig. Nur der Fluchtwagen — der springt gerade so gar nicht an.

Aber der Reihe nach....

Rueckblende: Die konstruierte Verknappung

Wer den ersten Artikel gelesen hat, kennt den Mechanismus. Fuer alle anderen die Kurzfassung, denn ohne sie ergibt der Rest keinen Sinn.

SpaceX Boersengang – Der groesste Bankraub der Geschichte
Diesen Monat geht SpaceX an die Boerse und es wird wohl der groesste Boersengang der Geschichte! Aber nicht nur das..., denn wenn alles glatt laeuft, dann wird dadurch Elon Musk zum ersten Billionaer ueberhaupt. Was aber noch viel gruseliger ist: Millionen Amerikaner werden SpaceX-Aktionaere – ohne eine einzige Aktie aktiv

SpaceX ging am 12. Juni 2026 unter dem Ticker SPCX an die Nasdaq. Ausgabepreis: 135 Dollar. Schlusskurs am ersten Tag: 161 Dollar, ein Plus von gut 19 Prozent. Bewertung: um die 1.7 Billionen Dollar. Der groesste Boersengang der US-Geschichte — je nach Zaehlweise wurden zwischen 75 und 86 Milliarden Dollar eingesammelt. Dass nicht einmal diese Basiszahl in der Berichterstattung eindeutig ist (Primaererloes vs. Gesamtvolumen inklusive Mehrzuteilung), sagt schon einiges ueber die Sorgfalt, mit der dieser Deal oeffentlich verdaut wurde!

Der eigentliche Trick steckte aber nicht im Volumen, sondern im Float: Von den rund 13,2 Milliarden SpaceX-Aktien kamen beim IPO nur etwa 639 Millionen in den freien Handel — weniger als 5 Prozent des Unternehmens. Dazu der Schnellzugang in wichtige Indizes wie den Nasdaq 100, der passive Fonds zu stetigen Kaeufen verpflichtet. Knappes Angebot, erzwungene Nachfrage, Musk-Premium obendrauf: Die Aktie eroeffnete deutlich ueber dem Ausgabepreis, schloss den ersten Tag bei 161 Dollar und lief bis zum 16. Juni auf 225,64 Dollar im Hoch. Selbst Axios nennt den Deal inzwischen ein "Meisterstueck des Financial Engineering" — und meint das nur halb als Kompliment.

Eine Fussnote, die ich nachreichen moechte: Die ungewoehnlich hohe Retail-Quote von 30 Prozent, die ich in der ersten Analyse als Stufe 2 des Schemas beschrieben habe — Profis wollen nicht, also verkauft man an die, die es nicht besser wissen — hat uebrigens einen Namen und ein Paper. Kevin Rock hat den Mechanismus 1986 im Journal of Financial Economics formalisiert: Informierte Investoren greifen bei guten Deals zu und treten bei schlechten zur Seite. Kleinanleger bekommen ihre volle Zuteilung also genau dann, wenn das Smart Money gepasst hat. In der Finanzoekonomie heisst das Winner's Curse — der Fluch des Gewinners, der gewonnen hat, weil sonst niemand mitbieten wollte. Vierzig Jahre altes Lehrbuchwissen, live vorgefuehrt und das auch noch inklusive fetter Warnung, denn ich war natuerlich nicht der Einzige, der hier Vor dem IPO darauf hingewiesen hat.

Juti..., denn das war ja nur die Overtuere aka die Verknappung Jetzt kommt die Entknappung. Und die hat einen Kalender!

Die erste Welle ist groesser als der IPO selbst

SpaceX hat keinen klassischen 180-Tage-Lockup, an dessen Ende alles auf einmal frei wird. Stattdessen gibt es eine gestaffelte Architektur: Freigaben, die an Quartalszahlen haengen, fixe Tranchen im Wochenrhythmus, ein Kurs-Trigger und ein separater Vertrag fuer Elon Musk persoenlich.

Die erste grosse Freigabe ist an die Q2-Zahlen gekoppelt — und dafuer gibt es jetzt ein Datum: SpaceX hatte den 4. August als Termin fuer den ersten Quartalsbericht der Firmengeschichte angesetzt, Am 6. August, dem zweiten vollen Handelstag danach, werden bis zu 911,5 Millionen Aktien handelbar — beim Kursniveau der vergangenen Tage ein Gegenwert in der Groessenordnung von 100 Milliarden Dollar. Na guten Tach Frau Paselacki aber auch!

Und hier eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte: Als der Kalender Mitte Juli erstmals breit berichtet wurde, war dieselbe Tranche noch rund 123 Milliarden Dollar wert. Der Gegenwert ist seither deutlich geschrumpft — nicht weil weniger Aktien kommen, sondern weil jede einzelne weniger wert ist. Das Angebot bleibt. Nur der Preis, zu dem es auf den Markt trifft, faellt schon vorher.

Stand 5.8.2026

Gebt euch die Zahl noch einmal ganz in Ruhe: Beim IPO selbst wurden 639 Millionen Aktien verkauft. Die erste Lockup-Welle allein ist also groesser als der gesamte Boersengang. Axios rechnet vor, dass sich das handelbare Angebot damit grob vervierfachen koennte, wenn man den bedingten Zusatzblock mitzaehlt. Und das ist erst der Anfang: Um den 21. August und den 10. September folgen fixe Tranchen von je 7 Prozent, danach im Zwei-bis-Drei-Wochen-Takt weitere bis Ende Oktober. Der Stratege Jeff Jacobson von 22V Research kommt (zitiert nach Yahoo Finance) auf bis zu 44 Prozent aller SpaceX-Aktien, die bis Anfang September verkaeuflich sein koennten — eine Ausweitung des Floats um rund 900 Prozent!!!

Reuters rechnet konservativer: Bis zum 8. Dezember steigt der potenziell handelbare Anteil auf 40 Prozent des Unternehmens, die restlichen 60 Prozent inklusive Musks Paket bleiben bis Mitte 2027 gesperrt.

SpaceX ist das am staerksten geshortete grosse Unternehmen der USA, die Short-Position uebersteigt die gegen Tesla, und die Baeren sitzen auf rund 7,3 Milliarden Dollar Buchgewinn

Eine wichtige Fussnote, weil ich hier sauber bleiben will: Die Prozentangaben und die Stueckzahlen aus verschiedenen Quellen passen rechnerisch nicht lueckenlos zusammen. 911,5 Millionen Aktien sind etwa 7 Prozent der Gesamtaktien, nicht 20. Die 20 Prozent beziehen sich offenbar auf den gesperrten Block, nicht auf alle Aktien — aber selbst dann bleibt Interpretationsspielraum. Wer auf Basis dieser Zahlen handelt, muss ins Originaldokument — das 424B4-Filing findet ihr im EDGAR-System der SEC unter dem Ticker SPCX. Die Groessenordnung aber ist unstrittig: Es kommt sehr viel Papier auf einen Markt, der schon jetzt keines mehr aufnehmen will.

Denn — und das ist der Kontext, der alles einfaerbt — die Aktie notiert laengst unter Wasser. Am 28. Juli markierte SPCX mit 107,01 Dollar ein Allzeittief, rund 52 Prozent unter dem Hoch vom 16. Juni. Bis zum Dienstag erholte sich der Kurs in Erwartung der Zahlen, blieb aber unter dem Ausgabepreis — und gab nach der Veroeffentlichung wieder rund sieben Prozent ab.

Dazu kommt eine Zahl, die man zweimal lesen muss: Zum 29. Juli waren 219,3 Millionen SPCX-Aktien leerverkauft — rund 34 Prozent des handelbaren Floats, ein Gegenwert von etwa 24,6 Milliarden Dollar. Damit ist SpaceX das am staerksten geshortete grosse Unternehmen der USA, die Short-Position uebersteigt die gegen Tesla, und die Baeren sitzen auf rund 7,3 Milliarden Dollar Buchgewinn.

All das, bevor auch nur eine einzige gesperrte Insider-Aktie handelbar geworden ist.

Der tote Trigger

Mein Lieblingsdetail in dieser Geschichte ist ein kleines, boesartiges Stueck Vertragsarchitektur, das gerade lautlos verendet.

Der Prospekt enthaelt einen Performance-Trigger: Eine zusaetzliche Tranche von rund 455,8 Millionen Aktien wird vorzeitig frei, wenn der Kurs an fuenf von zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen bis zum Q2-Berichtstag bei mindestens 175,50 Dollar schliesst — 30 Prozent ueber dem IPO-Preis. Seit dem 4. August als fixem Termin laesst sich das Fenster exakt abzaehlen.

Als der Deal gebaut wurde, war das ein Belohnungsmechanismus. Die Botschaft an Insider: Wenn die Rakete steigt, duerft ihr frueher Kasse machen. Der Trigger war die eingebaute Wette darauf, dass die Verknappungs-Maschine funktioniert und der Kurs nur eine Richtung kennt.

Der Kurs hat die 175,50 Dollar seit Wochen nicht einmal in Sichtweite gehabt; zuletzt lag er rund 40 Prozent darunter. Das Zehn-Tage-Fenster ist abgelaufen. Der Trigger ist nicht mehr wahrscheinlich tot, sondern erledigt: Die 455,8 Millionen Aktien bleiben gesperrt. Auch CNBC fuehrt den Bonus-Block nur noch als theoretische Fussnote.

Und damit die Fluchtwagen-Metapher praezise bleibt: Fuer Musk persoenlich muss der Wagen gar nicht anspringen. Die 75 bis 86 Milliarden Dollar aus dem IPO liegen laengst in der Firmenkasse, die er mit seinen Stimmrechten kontrolliert, und sein eigenes Aktienpaket ist ohnehin bis Juni 2027 gesperrt — der Kurssturz trifft ihn nur auf dem Papier. Kein Crash der Welt holt dieses Cash zurueck! Das Gedraenge am Ausgang ist ausschliesslich ein Problem der Passagiere. Die Architektur, die auf ewig steigende Kurse gebaut war, kollabiert unter ihrem eigenen Gewicht — und zwar noch bevor die eigentliche Belastungsprobe begonnen hat.

Das ist mehr als eine Anekdote. Es ist das Symbol des ganzen Vorgangs: Ein Boersengang, dessen Erfolg davon abhing, dass niemand verkaufen kann, trifft auf einen Kalender, der genau das beendet. Der Bankraub war perfekt geplant. Nur hat niemand geprueft, ob der Fluchtwagen auch dann anspringt, wenn alle gleichzeitig einsteigen wollen.

Was da eigentlich bewertet wird

Zwischendurch ein Realitaetsabgleich, denn die Fallhoehe entsteht nicht durch den Kalender allein, sondern durch das, was er trifft.

Die Segmentzahlen aus dem Q2-Bericht sind der praeziseste Beleg, den ich zu diesem Thema je in der Hand hatte.

Das Connectivity-Geschaeft rund um Starlink ist real und profitabel: 4,291 Milliarden Umsatz, 1,656 Milliarden operativer Gewinn, plus 79 Prozent gegenueber dem Vorjahr. Zwoelf Millionen Abonnenten, eine Verdopplung binnen eines Jahres. Das ist ein sehr gutes Geschaeft, und wer das bestreitet, hat den Bericht nicht gelesen.

Das Space-Segment — also das, was die meisten Menschen fuer SpaceX halten — setzte 962 Millionen um und machte 542 Millionen operativen Verlust. Allein die Forschungsausgaben lagen mit 1,076 Milliarden ueber dem gesamten Segmentumsatz. Und die Raketenfirma startet weniger Raketen: 38 Starts im Quartal nach 40 im Vorquartal und 46 im Vorjahr, die Nutzlast in den Orbit fiel von 652 auf 485 Tonnen.

Das AI-Segment schliesslich setzte 2,561 Milliarden um und investierte im selben Quartal 15,828 Milliarden. Das 6,2-fache des eigenen Umsatzes. Konzernweit stehen 18,4 Milliarden Investitionen gegen 7,8 Milliarden Umsatz — das 2,35-fache.

Und damit sind wir bei der Zahl, die morgen zaehlt.

Die Kriegskasse hat ein Verfallsdatum

SpaceX beendete das Quartal mit 100 Milliarden Dollar an Cash und Wertpapieren. Der CFO nennt das "substanzielle Kapazitaet" fuer Investitionen, und rein zahlenmaessig hat er recht. Nur muss man daneben stellen, wie schnell dieses Geld arbeitet bzw. mit allen verfuegbaren Haenden aus dem Fenster geschaufelt wird!

Im ersten Halbjahr erwirtschaftete SpaceX 3,47 Milliarden Dollar operativen Cashflow. Im selben Zeitraum flossen 34,49 Milliarden in Investitionen ab. Die Luecke wurde durch 100,29 Milliarden aus Finanzierungstaetigkeit gestopft — IPO-Erloes und Anleihen. Der operative Cashflow deckt also rund ein Zehntel dessen, was investiert wird.

Rechnet man das Q2-Tempo fort, reichen die 100 Milliarden fuer gut fuenf Quartale. Aber die Capex ist sequenziell um 82 Prozent gestiegen — von 10,1 Milliarden in Q1 auf 18,4 in Q2. Bleibt auch nur ein Teil dieser Beschleunigung erhalten, wird daraus deutlich weniger. Kaboom 💥

Ein Detail, das diese Rechnung besonders macht: Am 15. Juni schloss SpaceX den Boersengang mit 85,7 Milliarden Dollar Nettoerloes ab. Elf Tage spaeter, am 26. Juni, folgte eine Anleihe ueber 25 Milliarden Dollar, gewichteter Durchschnittszins 5,855 Prozent. Der groesste Boersengang der Geschichte reichte nicht einmal bis zum Monatsende.

Und noch ein Fund, ueber den ich gerne mehr wuesste: Von 629 Millionen Dollar Zinsaufwand im Quartal gingen 327 Millionen an eine nahestehende Partei — mehr als die Haelfte. Im Vorjahresquartal war dieser Posten null. In der Bilanz stehen 13,3 Milliarden Dollar Schulden gegenueber Related Parties, von insgesamt 39,4 Milliarden. Wer diese Partei ist, verraet die Pressemitteilung nicht. Das steht im 10-Q, ich warte (wie so viele andere) darauf und werde dann diesen Artikel updaten!

Das ist der Punkt, an dem der Kurs vom Schoenheitswettbewerb zur Existenzfrage wird. Ein Unternehmen mit diesem Investitionsprofil muss regelmaessig an den Kapitalmarkt zurueck. Und wer bei 110 Dollar Eigenkapital verkaufen muss, gibt deutlich mehr Substanz her als bei 225. Ein ordentliches Geschaeft. Ein gutes sogar. Aber die Differenz zwischen "gutes Satelliten-Internet-Geschaeft" und "1,7 Billionen Dollar" wird nicht von Cashflows getragen, sondern von einer Erzaehlung: Orbital-Rechenzentren, xAI, das 28-Billionen-Dollar-TAM-Maerchen der kuenstlichen Intelligenz.

Das Interview in Davos fuehrte Blackrock CEO Larry Fink. Blackrock hat einen Anteil an Tesla von um die 5% (Wert ca. $85 Mrd.) und ist bei SpaceX (Pre IPO) mit 300 Millionen eingestiegen. Mit dem SpaceX IPO plant man weitere $5-10 Mrd. zu investieren!

Und Erzaehlungen haben eine unangenehme Eigenschaft: Sie brauchen steigende Kurse als Beweis ihrer selbst. Faellt der Kurs, faellt der Beweis. Genau deshalb ist der August-Kalender so gefaehrlich — er testet nicht die Rakete, er testet die Geschichte.

Dazu passt ein struktureller Befund, den der IPO-Forscher Jay Ritter seit Jahrzehnten dokumentiert: Firmen gehen immer spaeter an die Boerse. In der Dotcom-Aera lag das Medianalter beim IPO bei vier bis fuenf Jahren, zuletzt bei rund dreizehn — das Wachstum wird zunehmend privat realisiert, bevor das Publikum kaufen darf. Amazon ging 1997 nach drei Jahren mit rund 438 Millionen Dollar Bewertung an die Boerse; wer damals einstieg, kaufte die Zukunft. SpaceX blieb 24 Jahre privat und legte allein in den letzten Monaten vor dem IPO noch einmal Hunderte Milliarden an Bewertung zu. Wer im Juni einstieg, kaufte eine Vergangenheit, die andere bereits kassiert hatten.

Unser "Otto Normal Verbraucher" aka Ralf aus Recklinghausen hat uebrigens bei 190 gekauft. Sein Schwager hatte gesagt, der Musk macht das schon, und der Bankberater hatte gesagt, wer da nicht reinkommt, wird sich noch aergern. Ralf schaut jetzt auf den August wie auf einen Zahnarzttermin, von dem er weiss, dass gebohrt wird — er weiss nur noch nicht, wie tief.

Haengt hier eine 1,7-Billionen-Erzaehlung an einem Starlink mit 17-Milliarden Jahresumsatz?

Meta 2012, der Praezedenzfall mit doppeltem Boden

Damit mir niemand vorwirft, ich wuerde nur die halbe Geschichte erzaehlen: Es gibt einen historischen Vergleichsfall, und er schneidet in beide Richtungen.

Facebook, damals noch nicht Meta, erlebte im August 2012 seinen ersten Lockup-Ablauf nach dem IPO: 271 Millionen Aktien wurden frei, die Aktie fiel an diesem Tag um mehr als 6 Prozent auf ein Allzeittief — ungefaehr die Haelfte des Ausgabepreises. Panik, Haeme, Abgesaenge.

Und dann? Wurde Facebook eine der besten Aktien des Jahrzehnts... bis sie dann auf die Idee mit "Meta" kamen:

Der Meta Metaverse Fail
Warum wir den Anfang vom Ende von Facebook & Co. erleben und wieso Zuckerberg Meta nicht aus der kreativen Sackgasse befreien kann.

Der Praezedenzfall belegt also zweierlei. Erstens: Lockup-Wellen koennen brutal auf den Kurs wirken, selbst wenn sie jeder kommen sieht. Zweitens: Ein Lockup-Absturz sagt nichts Endgueltiges ueber das Unternehmen. Facebook hatte 2012 ein real existierendes, hochprofitables Werbegeschaeft, das in die Bewertung hineinwachsen konnte. Die Frage, die jeder SpaceX-Aktionaer sich ehrlich beantworten muss: Hat SpaceX das auch — oder haengt hier eine 1,7-Billionen-Erzaehlung an einem Starlink mit 17-Milliarden Jahresumsatz?

Fakten-Check: Die beste Version der Gegenseite

Wie immer gilt: Erst das staerkste Gegenargument, dann das Urteil!

  • "Das ist alles eingepreist." Der Kalender steht seit dem Prospekt fest. Ein erheblicher Teil des Rueckgangs seit dem Hoch (Stand 5.8.26 rund die Haelfte) duerfte vorweggenommener Verkaufsdruck sein — Profis handeln bekannte Termine, bevor sie eintreten. Wer im August auf den grossen Knall wartet, koennte feststellen, dass der Markt ihn schon im Juli gehandelt hat. Dass die Aktie auf die Ankuendigung des Termins stieg statt fiel, stuetzt genau diese Lesart. Und das massive Short-Interesse ist ein zweischneidiges Schwert: Ein Drittel leerverkaufter Float ist auch trockenes Holz fuer einen Short Squeeze, falls die Q2-Zahlen positiv ueberraschen.
  • "Unlock heisst nicht Verkauf." Eine freigegebene Aktie ist Angebotspotenzial, kein Zwangsverkauf. Insider, die an das Unternehmen glauben, verkaufen ungern am Allzeittief. Motley Fool argumentiert sogar, die gestaffelte Struktur sei der kluegere Weg: Der Markt kann jede Tranche einzeln verdauen, statt an einem einzigen Stichtag von einer Flutwelle getroffen zu werden. Und die erste Welle wird dadurch zum ehrlichsten Stimmungstest, den es gibt: Halten die Leute, die SpaceX am besten kennen, ihre Aktien bei dieser Bewertung — oder rennen sie zum Ausgang?
  • "Das operative Geschaeft ist real — und es wird besser." Das ist nach gestern das staerkste Argument der Gegenseite, und es waere unredlich, es kleinzureden. Der Konzern-Betriebsverlust schrumpfte binnen eines Quartals von 1,943 Milliarden auf 143 Millionen. Der AI-Umsatz sprang sequenziell um 213 Prozent. Starlink verdient Geld und waechst. Wer an die langfristige These glaubt, bekommt durch die Unlock-Welle womoeglich den besten Einstiegskurs, den es je geben wird.

Meine Einschraenkung dazu: Der AI-Umsatzsprung stammt im Kern daraus, dass SpaceX Rechenkapazitaet vermietet — 14,1 Milliarden Dollar an kontrahierten Cloud-Services-Vertraegen, die im Quartal 1,6 Milliarden zusaetzlichen Infrastrukturumsatz brachten. Man verkauft also die Kapazitaet, die man mit 15,8 Milliarden Capex gerade selbst gebaut hat, an andere Unternehmen derselben Branche. Das ist genau die zirkulaere Struktur, die ich in Kreislauf-Invest beschrieben habe — nur steht sie jetzt in einer SEC-Meldung mit SpaceX auf dem Briefkopf.

Stand vor den Q2-Zahlen: Diese Hochrechnung basiert auf dem Boersenprospekt und ist inzwischen ueberholt. Interessant ist aber, was SpaceX selbst nachgeliefert hat: Der Q2-Bericht nennt 14,1 Milliarden Dollar an kontrahierten Cloud-Services-Vertraegen — und definiert "contracted sales" in Note 2 ausdruecklich als den nicht kuendbaren, durchsetzbaren Teil. Die Frage, wie viel vom AI-Umsatz auf kurzfristig kuendbaren Vereinbarungen steht, stellt sich damit nicht mehr nur mir.

Und das erstmals positive Adjusted EBITDA des AI-Segments von 1,146 Milliarden kommt zustande, indem 1,885 Milliarden Abschreibungen herausgerechnet werden. Die 15,8 Milliarden Investitionen dieses Quartals werden die Abschreibungen der kommenden Jahre. Es ist eine Kennzahl, die die Kosten genau der Sache herausrechnet, fuer die das ganze Geld ausgegeben wird.

  • "Die Insider bleiben drin." Das staerkste Gegenargument kommt nicht von einem Analysten, sondern von einem Betroffenen: Chad Anderson, frueher SpaceX-Investor, erklaerte Ende Juli oeffentlich, er bleibe long und plane nicht, nach dem Lockup zu verkaufen. Ein Datenpunkt ist keine Statistik — aber es ist genau die Sorte Signal, auf die es am 6. August ankommt.
  • "Die Wall Street sieht es voellig anders." Und das muss man aushalten: Von 34 Analysten lautet das Durchschnittsurteil "Buy", das mittlere Kursziel liegt bei rund 237 Dollar — mehr als das Doppelte des aktuellen Kurses. Man kann das als Beleg dafuer lesen, dass der Markt gerade panisch ueberreagiert. Man kann es auch als das lesen, was Sell-Side-Research in Bullenmaerkten historisch war: ein nachlaufender Indikator. Immerhin gibt es Gegenstimmen — Phillip Securities startete die Coverage mit "Sell" und einem Kursziel von 75 Dollar. Die Spanne der Kursziele reicht von 62 bis 800 Dollar. Wenn professionelle Analysten sich um den Faktor dreizehn uneinig sind, ist das kein Bewertungsmodell mehr, sondern eine Meinungsumfrage!

Alles legitime Punkte. Meine Antwort darauf: Eingepreist ist ein grosses Wort fuer einen Markt, der dieselbe Aktie vor sieben Wochen noch fuer 225 Dollar gekauft hat. Und der Stimmungstest funktioniert in beide Richtungen — wer glaubt, dass der Kurs weiter faellt, verkauft gerade deshalb frueh und nicht spaet. Genau das macht den August so binaer.

Der Kalender zum Mitschreiben

Fuer alle, die mitverfolgen wollen, hier die Termine in Kurzform. Der wichtigste Termin steht inzwischen fest, nur der Q3-Block haengt noch am Earnings-Kalender:

Die Q2-Zahlen kamen am Dienstag, 4. August, nach Boersenschluss; am Donnerstag, 6. August, dem zweiten vollen Handelstag danach, wird die erste grosse Tranche frei — die 911,5 Millionen Aktien. Am 21. August und 10. September folgen fixe 7-Prozent-Tranchen, weitere Ende September und im Oktober. Im Fenster Oktober bis Dezember haengt am Q3-Bericht der prozentual groesste Block. Am 8. Dezember laeuft der Standard-Lockup vollstaendig aus. Und dann, als Grande Finale: Am 12. Juni 2027 endet Elon Musks persoenliche Sperrfrist — rund 6,4 Milliarden Aktien, etwa 42 Prozent des Unternehmens. Das groesste strukturelle Einzelereignis der ganzen Geschichte liegt also noch fast ein Jahr in der Zukunft.

Wer es genauer will: Der vollstaendige Kalender mit allen Tranchen, Bedingungen und Caveats habe ich hier detailliert umsetzen lassen... von einer KI und ja, das wurde alles gegengecheckt:

Warum das ueber SpaceX hinausgeht

Zum Schluss der Punkt, der mich an dieser Geschichte wirklich interessiert — und der sie mit meiner Serie zur AI-Blase verbindet.

KI-Blase durchgerechnet: Erst zahlen, dann erschrecken!
Heute keine SpaceX-Sonderausgabe, sondern die Mutter aller Bauboome: der globale KI- und Rechenzentrums-Rausch. Ich habe mich durch SEC-Unterlagen, Quartalszahlen, Studien und die Berichterstattung von Bloomberg, Financial Times, Wall Street Journal und The Information gewuehlt — plus ein paar Untergangs- und Heilsvideos zum Gegencheck. Ich sortiere fuer euch, was

SpaceX ist der erste echte Stresstest fuer die Billionen-Bewertungen der AI-Aera unter Boersen-Bedingungen. OpenAI und Anthropic schauen sehr genau hin, denn beide werden frueher oder spaeter denselben Weg gehen muessen, mit denselben Werkzeugen: kleiner Float, grosse Geschichte, Index-Mechanik. Wenn der Markt bei SpaceX lernt, dass konstruierte Knappheit ein Verfallsdatum hat, wird dieses Wissen beim naechsten Mega-IPO eingepreist sein — und zwar von Tag eins an!

Ein Unternehmen, das jede Erwartung schlaegt und dessen Aktie trotzdem faellt, hat ein Erzaehlproblem, kein Rechenproblem!

Das Perpetuum mobile aus Geld, ueber das ich zuletzt geschrieben habe, funktioniert nur, solange niemand aussteigen kann oder will. Der SpaceX-Kalender ist das erste Dokument, das dem Ausstieg ein Datum gibt. Und dieses Datum ist morgen.

SpaceX’s AI spending unnerves Wall Street despite promises of quick payoff
In addressing Wall Street for the first time since SpaceX’s IPO, executives tried to make the case that hefty AI investments are paying off within a year.

Die Zahlen von gestern haben die Frage nicht beantwortet, sondern geschaerft. Ein Unternehmen, das jede Erwartung schlaegt und dessen Aktie trotzdem faellt, hat ein Erzaehlproblem, kein Rechenproblem. Der Markt hat gestern Abend nicht die Gewinn- und Verlustrechnung gelesen, sondern die Kapitalflussrechnung. Und dort steht, dass hier gerade 100 Milliarden Dollar frisches Anlegergeld mit bemerkenswerter Geschwindigkeit in Beton, Chips und Kuehlung umgewandelt werden, waehrend das operative Geschaeft ein Zehntel davon beisteuert.

Morgen kommen 911,5 Millionen Aktien dazu. Ich tippe: Es wird eng am Ausgang. Aber ich lasse mich gern ueberraschen — und ihr lest die Einordnung dann hier.

Dir hat diese Ausgabe gefallen? Dann teile diese doch mit deinem Netzwerk. MeTacheles ist kostenlos, extrem zeitaufwendig & genau deshalb spiele ich jetzt auch ein wenig Staubsaugervertreter 😎

Zum PodcastApple - Spotify - Amazon oder RSS-Feed

Bleibt gesund!

Sascha


Transparenz: Dieser Artikel ist eine journalistische Einordnung oeffentlich berichteter Fakten und keine Anlageberatung. Zahlen Stand 05.08.2026, nach Vorlage der Q2-Zahlen vom 04.08.2026. Die Diskrepanz zwischen Prozent- und Stueckzahl-Angaben zur ersten Tranche ist im Text als strittig markiert.

Quellen

Eigene Vorarbeiten

Primaerquellen

  • SpaceX: Reports Second Quarter 2026 Results, Pressemitteilung vom 04.08.2026 (ir.spacex.com) — Segmentzahlen, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Anleiheemission, Related-Party-Positionen. Alle im Text genannten Q2-Werte stammen aus diesem Dokument.
  • SpaceX Q2-2026-Earnings-Call, 04.08.2026, 16:30 Uhr ET — Transkript ueber ir.spacex.com
  • SEC EDGAR: SpaceX Filing 424B4 (Boersenprospekt, Lockup-Bedingungen) und Form 10-Q zum Quartal per 30.06.2026 — abrufbar ueber sec.gov/edgar, Ticker SPCX

Berichterstattung

Akademischer Kontext

  • Kevin Rock: "Why New Issues Are Underpriced", Journal of Financial Economics 15 (1986) — Winner's-Curse-Modell der IPO-Allokation
  • Jay Ritter, University of Florida: IPO-Datenbank und Langzeitstatistiken — Medianalter von IPO-Firmen seit 1980
  • CNBC / Renaissance Capital, 07.10.2025: Startups staying private longer — Medianalter 13 Jahre (2025) vs. 10 Jahre (2018)
  • Historischer Praezedenzfall Meta/Facebook, Lockup-Ablauf August 2012: zeitgenoessische Berichterstattung (u.a. Reuters)

MeTacheles supporten & damit Baeume pflanzen

Ja, es gibt ein Abomodell fuer MeTacheles und ja, 30% der Umsaetze helfen dabei verschieden Baumpflanzprojekte zu unterstuetzen… und verschafft mir mehr Luft, um solche Artikel zu bauen:

SpaceX Boersengang – Der groesste Bankraub der Geschichte
Diesen Monat geht SpaceX an die Boerse und es wird wohl der groesste Boersengang der Geschichte! Aber nicht nur das..., denn wenn alles glatt laeuft, dann wird dadurch Elon Musk zum ersten Billionaer ueberhaupt. Was aber noch viel gruseliger ist: Millionen Amerikaner werden SpaceX-Aktionaere – ohne eine einzige Aktie aktiv
Metropolis 2026: Willkommen im KI-Moloch
Waehrend die Tech-Elite in den “Ewigen Gaerten” des Silicon Valley den neuen KI-Gott anbetet, frisst sich eine Industrie im Inzest ihrer eigenen Milliarden gerade selbst auf. Turmbau auf heisser Luft... waehrend die “Maschinen-Maria” uns eine Erloesung vorgaukelt, die nur der Entwertung des Menschen dient. Finden wir das
Nachhaltigkeit ist keine Raketenwissenschaft
Weshalb wir die nachhaltige Transformation von Gesellschaft und Industrie nicht verkomplizieren sollten und warum wir bereits alle wichtigen Technologien haben, um uns klimaneutral aufzustellen!
Bedingungsloses Grundeinkommen - Zukunft oder Utopie?
Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen. Ein flammendes Plaedoyer fuer mehr Gerechtigkeit, Sicherheit und Wohlstand fuer alle Gesellschaftsschichten.

Wenn ihr meint, dass euch dies den Gegenwert eines Kaffees, Kaesekuchens oder ner Currywurst im Monat wert ist, dann koennt ihr entweder » HIER « oder auf den unteren Button klicken und aus den verschiedenen Abo-Modellen waehlen bzw. ihr koenntet ja auch ein Abo verschenken: