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KI-Blase durchgerechnet: Erst zahlen, dann erschrecken!

KI-Blase durchgerechnet: Erst zahlen, dann erschrecken!

Heute keine SpaceX-Sonderausgabe, sondern die Mutter aller Bauboome: der globale KI- und Rechenzentrums-Rausch. Ich habe mich durch SEC-Unterlagen, Quartalszahlen, Studien und die Berichterstattung von Bloomberg, Financial Times, Wall Street Journal und The Information gewuehlt — plus ein paar Untergangs- und Heilsvideos zum Gegencheck. Ich sortiere fuer euch, was Substanz ist und was Slop. Spoiler: Es ist beides drin. Aber die Substanz reicht, um euch den Schlaf zu rauben.

KI-Blase durchgerechnet: Erst zahlen, dann erschrecken! | MeTacheles Tonspur | Episode 216
🚨 KI-Blase durchgerechnet: Erst zahlen, dann erschrecken!650 Milliarden Dollar geben allein vier Konzerne – Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft – 2026 für Rechenzentren aus. Das Vierfache von 21 grossen US-Industriekonzernen zusammen. Doch fast die Hälfte der für 2026 geplanten US-Rechenzentren…

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Warum die Mathematik nicht aufgeht — und warum eure Altersvorsorge schon mitspielt

Fangen wir mit einer Zahl an, die so gross ist, dass sie nichts mehr bedeutet: 650 Milliarden US-Dollar.

So viel geben allein vier Konzerne — Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft — in diesem Jahr fuer Rechenzentren und die Hardware darin aus. Stapelt man diesen Betrag in 100-Dollar-Scheinen, ergibt das einen Turm von rund 710 Kilometern. Der wuerde an der Umlaufbahn der Internationalen Raumstation um mehr als 300 Kilometer vorbeischiessen. Schoenes Bild — hilft nur nicht beim Verstaendnis, weil 710 Kilometer genauso unvorstellbar sind wie 650 Milliarden Dollar.

Bloomberg hat ausgerechnet, was 21 klassische Industrie-Konzerne dieses Jahr zusammen investieren — die groessten US-Autobauer, Baumaschinen-Hersteller, Eisenbahnen, Ruestungskonzerne, dazu Exxon, Intel, Walmart und die Reste von General Electric. Alle zusammen: rund 180 Milliarden Dollar. Vier Tech-Konzerne geben fast das Vierfache aus wie 21 der groessten Maschinen-, Energie- und Handelskonzerne Amerikas zusammen — und das fast ausschliesslich fuer Chips, Server und Hallen, in denen Sprachmodelle laufen.

Und jetzt lasst das mal sacken: Knapp die Haelfte der Rechenzentren, die 2026 in den USA eroeffnen sollten, ist bereits verschoben oder ganz abgesagt.

Wie kann es sein, dass die teuerste Infrastruktur-Wette der Wirtschaftsgeschichte zusammenbricht, bevor sie ueberhaupt fertig gebaut ist? Genau das schauen wir uns heute an... ganz entspannt und Beweisstueck fuer Beweisstueck.

Ich hab mir die Nummer mal vom wunderbaren Rusty Foster geklaut... der hat bereits letzten Sommer den Satz "Our economy might just be three AI data centers in a trench coat." rausgehauen!

Beweisstueck A: Drei Rechenzentren in einem Trenchcoat

Es gibt eine Zahl, die alles erklaert. Sie stammt von Jason Furman, Oekonom in Harvard und frueher Wirtschaftsberater im Weissen Haus.

Furman hat die offiziellen US-Wirtschaftsdaten des Bureau of Economic Analysis fuer das erste Halbjahr 2025 auseinandergenommen. Sein Befund: Investitionen in Informationsverarbeitung und Software machten nur vier Prozent der gesamten US-Wirtschaftsleistung aus — waren aber fuer 92 Prozent des Wachstums verantwortlich. Rechnet man den KI-Bauboom heraus, waere die Wirtschaft im ersten Halbjahr aufs Jahr hochgerechnet um magere 0,1 Prozent gewachsen. Stillstand!

Aaaaaaaber... Furman relativiert seine eigene Zahl. Ohne den Bauboom haette es wohl niedrigere Zinsen und Strompreise gegeben, das haette anderen Branchen geholfen — vielleicht die Haelfte dessen aufgefangen, was der KI-Boom beigesteuert hat. Heisst: Die Wirtschaft waere nicht buchstaeblich auf null gefallen. Aber das aendert nichts am Kern. Wenn ein einziger Investitionszyklus von einer Handvoll Konzerne den Grossteil deines Wirtschaftswachstums traegt, dann haengt dein gesamtes BIP an einer Wette, von der niemand weiss, ob sie aufgeht.

Selbst Jeff Bezos — nicht gerade ein KI-Skeptiker — nennt das, was da passiert, eine industrielle Blase. Er glaubt zwar, dass wir am Ende froh ueber die Rechenleistung sein werden..., und die natuerlich auch gerne zur Verfuegung stellt, aber das Wort Blase nimmt er trotzdem in den Mund. Wenn dir der Mann, der von der Cloud reich geworden ist, erzaehlt, dass du gerade eine Blase finanzierst, solltest du vielleicht mal ein wenig genauer zuhoeren.

Beweisstueck B: Die Geisterbauten

Hier wird es konkret. Das Marktforschungshaus Sightline Climate hat durchgerechnet, wie viel Rechenzentrums-Kapazitaet 2026 in den USA ans Netz gehen sollte — Bloomberg hat die Zahlen aufgegriffen: rund 12 Gigawatt. Genug, um rechnerisch neun Millionen Haushalte zu versorgen... also einfach mal ne Stadt wie New York oder die Metropolregion Taipei in meiner Wahlheimat Taiwan.

Das Problem: Nur etwa ein Drittel davon wird ueberhaupt gebaut. Der Rest existiert auf Papier. Pressemitteilung, Rendering, Investoren-Call — fertig. Reicht fuer nen feinen Medienaufschlag, aufgepumpte Bilanzen und sicherlich auch fuer die ein oder andere Subventionsgutschaft! Und 2027 sieht es nicht besser aus: 21,5 Gigawatt angekuendigt, gerade einmal 6,3 Gigawatt tatsaechlich im Bau. Fuer die Jahre danach hat der grosse Teil der geplanten Anlagen noch nicht mal den ersten Spatenstich gesehen.

Und selbst die, die gebaut werden, kommen nicht ausse Poette bzw. aus dem dem Boden — Satellitenbilder zeigen massive Verzoegerungen, egal, was die Quartalspraesentationen behaupten. Das ist keine Verzoegerung mehr, das ist eine Luecke zwischen Ankuendigung und Realitaet, in die man ein Bundesland stellen koennte.

Warum klafft diese Luecke? Weil die physische Welt sich nicht von Quartalszahlen beeindrucken laesst. Der erste Flaschenhals ist Strom. Ein einziges grosses Hyperscale-Rechenzentrum frisst so viel Energie wie eine Stadt mit 200.000 Haushalten. Laut Sightline hatte rund ein Viertel der fuer 2026 geplanten Projekte nicht mal offengelegt, woher der Strom kommen soll. Dazu kommen Transformatoren, Schaltanlagen, Batterien — alles knapp, vieles aus China importiert, mitten im Zoll- und Handelskonflikt.

Tja und dann fehlen auch noch die Leute, die das alles zusammendengeln: Meta z.B. findet nicht genug Glasfasertechniker und bildet sie deshalb inzwischen kostenlos selbst aus. Wenn dir ein Glied der Lieferkette fehlt, liefert das ganze Projekt nicht oder um konkreter zu werden: Du kannst noch so viel Geld auf ein Problem werfen — Strom, Stahl und Fachkraefte lassen sich nicht per Ueberweisung herbeizaubern.

Beweisstueck C: Das Geschaeft, das niemand messen kann

Jetzt zur eigentlichen Bombe, denn die ist im Fruehjahr 2026 hochgegangen, als Anthropic und OpenAI ihre Kunden von Pauschal-Abos auf die tatsaechliche, tokenbasierte Abrechnung umgestellt haben. Solange eine KI-Nutzung den Kunden faktisch nichts kostet, weil sie quersubventioniert ist, sieht das Wachstum grossartig aus. Sobald sie die echten Preise sehen, kippt die Stimmung — und es hat nur wenige Monate gedauert.

KI-Werkzeuge steigern die reine Code-Aktivitaet massiv — bis zum Endprodukt schrumpft der Effekt aber dramatisch.

Wenn ihr wissen wollt, wie die Industrie, allen voran NVIDIA, die Tokenisierung der Welt auf die Spitze treibt... hoert mal hier rein:

Computex 2026 - Die Tokenisierung der Welt | MeTacheles Tonspur | Episode 210
Proton-Drive Angebot 👉 https://t.ly/ProtonDriveProton-Mail Angebot 👉 https://t.ly/protonmeComputex 2026: Die Tokenisierung der Welt – Wie NVIDIA uns alle in die Abo-Falle treibt”The More You Buy, The More You Make” – das Mantra von NVIDIA-CEO Jensen Huang auf der Computex 2026 in Taipei klingt…

Aber zurueck zu dieser Ausgabe und den Hinweis auf die Recherche, die die Financial Times im Juni zusammengetragen hat: Amazon, Walmart, Cisco, Uber und Meta deckeln inzwischen die KI-Ausgaben ihrer Mitarbeiter oder draengen sie auf billigere Modelle.

Und jetzt die Zahl, die das Ausmass der Selbsttaeuschung zeigt: Laut einer KPMG-Erhebung haben gerade einmal 26 Prozent der Unternehmen einen vollstaendigen Ueberblick ueber ihre KI-Kosten. Der Rest fliegt mehr oder weniger blind. Firmen geben Millionen fuer einen Dienst aus, dessen Kosten sie teils erst erfahren, wenn die Rechnung da ist. Das ist kein nachhaltiger Umsatzstrom. Das ist ein Blindflug. Selbst Sam Altman raeumt ein, dass Unternehmen ihm sagen, sie gaeben ein Vermoegen fuer KI aus — und wuessten zugleich, dass ein Riesenteil davon Verschwendung sei.

Ich nehme mir die Freiheit fuer ein eigenes Bild, weil "Tokens" so abstrakt klingt: Stellt euch ein Taxi vor, das kein Taxameter hat. Ihr steigt ein, der Fahrer faehrt los, mal nimmt er die direkte Route, mal dreht er aus Versehen drei Ehrenrunden durch die Innenstadt — und die Rechnung seht ihr erst am Monatsende. Solange euch jemand anderes (der Investor) heimlich die Haelfte zuschiesst, faellt es nicht auf. In dem Moment, in dem ihr selbst zahlt, schaut ihr zum ersten Mal auf den Zaehler — und erschreckt euch zu Tode. Genau an diesem Moment stehen die Unternehmen gerade... mit einem Unterschied: ich habe das Gefuehl, dass die gar nicht aus dem Taxi aussteigen wollen.

Ja aber was ist denn mit der so viel beschworenen Produktivitaet? Eine Studie von Demirer und Kollegen (NBER, ueber 100.000 GitHub-Entwickler) liefert den Realitaetscheck und der ist verdammt brutal: KI-Werkzeuge steigern die reine Code-Aktivitaet massiv — bis zum Endprodukt schrumpft der Effekt aber dramatisch. Ueber alle grossen App-Marktplaetze hinweg stieg zwar die Zahl neuer Apps (die von der Financial Times visualisierte Kurve zeigt rund 80 Prozent mehr Veroeffentlichungen) — die tatsaechliche Nutzung dagegen blieb flach. Wir produzieren nicht bessere Software, sondern mehr Software. Shovelware. Mehr Apps, die kaum jemand benutzt, viele davon unsicher... und wird, da bin ich vielleicht eine Ausnahme, von mir einfach nicht genutzt!

Jetzt kommt der Standard-Einwand, und ich nehme diesen durchaus ernst, weil er so wunderbar gut klingt und in der LinkedIn-Coach Blase immer und immer wieder durch die von ChatGPT generierten Postings geballert wird:

"Amazon hat jahrelang keinen Gewinn gemacht und ist heute ein Koloss."

Stimmt. Aber der Vergleich hinkt an der entscheidenden Stelle. Amazons gesamte Investitionen in den Aufbau von AWS lagen ueber rund anderthalb Jahrzehnte inflationsbereinigt bei etwa 57 Milliarden Dollar — und das Geschaeft war nach wenigen Jahren cashflow-positiv. Am Ende stand nutzbare Infrastruktur, die jahrzehntelang Geld druckt.

Bei KI-GPUs ist das anders. Die Dinger veralten rasend schnell, fressen weiter Strom und haben kaum andere Verwendungszwecke. Ein halbfertiges Rechenzentrum kostet heute genauso viel zu Ende zu bauen wie in zehn Jahren — nur ist die Hardware darin dann zwei Generationen alt. Es gibt keine "und danach steht etwas Wertvolles da"-Geschichte. Es gibt nur den naechsten Abschreibungszyklus und der wird immer kuerze... plus der Wettbewerb immer haerter!

Beweisstueck D: Die Rechnung, die nicht aufgeht

Und hier kommt der Teil, der mich beim Durchrechnen wirklich ziemlich kalt erwischt hatte und das ist jetzt nicht irgendeine Stimmung oder ein Bauchgefuehl. Es ist eine simple Subtraktion!

Die Versprechen der Branche selbst verlangen ein Wachstum, das so noch kein Unternehmen der Geschichte hingelegt hat.

Schauen wir auf die Verpflichtungen, die schon eingegangen wurden — alles aus den Deal-Ankuendigungen der Beteiligten selbst:

Und wo bleibt nun die angekuendigte Subtraktion? Goldman Sachs taxiert den kumulierten KI-Investitionsbedarf zwischen 2026 und 2031 auf rund 7,6 Billionen Dollar. Damit sich das jemals rechnet, muesste am Ende ein jaehrlicher KI-Umsatz in der Groessenordnung von ein bis zwei Billionen Dollar stehen. Wo stehen wir heute? Anthropic und OpenAI zusammen — die laut The Information rund 89 Prozent aller Umsaetze von KI-Startups auf sich vereinen — kommen 2026 auf geschaetzt grob 60 Milliarden Dollar. Zwischen dem, was existiert, und dem, was die Investitionen voraussetzen, klafft also eine Luecke von ungefaehr dem FAKTOR ZEHN!!!

Und jetzt die Frage, an der das ganze Kartenhaus haengt: Wer soll diese Nachfrage erzeugen? Ausserhalb von NVIDIA, den Hyperscalern (die das Compute an OpenAI und Anthropic verkaufen) und den beiden KI-Laboren selbst gibt es praktisch keine grossen Abnehmer. Es muessten im Grunde zwei weitere Unternehmen von der Groesse eines OpenAI oder Anthropic aus dem Nichts entstehen, nur um die schon gebaute Kapazitaet zu rechtfertigen.

Das Beste daran ist der Satz, den Anthropic-Chef Dario Amodei selbst rausgehauen hat: Also dass man Computing Performance nur in dem Mass vorbestellen koenne, in dem man kuenftigen Umsatz erwarte — und dass Ueberinvestition, wenn der Umsatz ausbleibt, schlicht ruinoes waere. Das ist jetzt kein Shortseller, Schwurbler oder seltsamer Kritiker von aussen. Das ist der CEO, der einraeumt, dass seine Firma pleitegeht, wenn die Wette nicht aufgeht.

Die Versprechen der Branche selbst verlangen ein Wachstum, das so noch kein Unternehmen der Geschichte hingelegt hat. KI darf nicht langsamer werden. Und genau das koennte tatsaechlich gerade passieren!

Beweisstueck E: Das Schneeballsystem mit dem schoenen Namen "Kreislaufwirtschaft"

Wenn euch bis hierhin nicht schwindelig ist, dann jetzt. Denn die Frage, die ueber allem steht, lautet: Wo soll das ganze Geld herkommen?

Die Financial Times berichtet, dass Banken fuerchten, sich an Datacenter-Schulden zu verschlucken — und dass das Tempo der Anleihe-Emissionen laengst nicht reicht, um den Bauboom zu stemmen. Wo Schulden knapp werden, kommt der naechste Hebel: Aktienverkaeufe. Googles Milliarden-Emission ist genau das — ein Zeichen dafuer, dass frisches Fremdkapital schwerer zu bekommen ist.

Jetzt der Mechanismus, der das Ganze zusammenhaelt — und der den Namen "Kreislaufwirtschaft" verdient, aber eher an etwas anderes erinnert: NVIDIA verkauft GPUs an die Hyperscaler. Die Hyperscaler vermieten Compute an OpenAI und Anthropic — und investieren gleichzeitig Milliarden in genau diese beiden. OpenAI und Anthropic geben das Geld wieder fuer Compute aus. NVIDIA steckt seine Gewinne zurueck in Compute-Anbieter und KI-Labore. Geld dreht sich im Kreis und sieht dabei jedes Mal aus wie echter Umsatz. Wie eng dieser Kreis ist, zeigt eine Auswertung von The Information: Rund die Haelfte des gesamten Auftragsbestands von Amazon, Google und Microsoft besteht aus Zusagen von OpenAI und Anthropic.

Das Problem an diesem fuchsigen Plan: Irgendwann muss eine ehrliche Transaktion stehen. Echte, nachhaltige Nachfrage von Kunden, die fuer ein Produkt zahlen, weil sie seinen Wert verstehen. Genau dieser Baustein fehlt. Und wie fragil das Ganze ist, zeigt ein Blick auf Amazons letzte Quartalszahlen: Von 30,3 Milliarden Dollar Gewinn stammten 16,8 Milliarden aus unrealisierten Buchgewinnen auf die Anthropic-Beteiligung — der freie Cashflow brach derweil um 95 Prozent ein, auf 1,2 Milliarden, weil 44,2 Milliarden in Rechenzentren flossen....und das Capex auf 44,2 Mrd. im Quartal hochschoss. Da haelt eine Beteiligung an einem defizitaeren KI-Labor die Gewinnoptik aufrecht. Kann man mal machen... wie lange das gutgehen wird, ich weiss es nicht, aber mir faellt da direkt das Bezos-Zitat ein, welches ihr ja schon weiter oben serviert bekommen habt!

Stargate Project Analyse - $500 Mrd fuer die AI-Herrschaft!
Donald Trump, frisch wiedergewaehlter US-Praesident, zieht gleich zu Beginn seiner Amtszeit die ganz grosse Karte: Ein 500-Milliarden-Dollar-Fonds namens „Stargate“. Ziel? Ein landesweites Netzwerk an Rechenzentren fuer kuenstliche Intelligenz aus dem Boden stampfen. Klingt nach Science Fiction, koennte aber die Grundlage fuer Amerikas naechste Tech-Dominanz werden.

Der gefaehrlichste Brandbeschleuniger steht aber bei Oracle. Der Konzern baut fuer OpenAI Rechenzentren im Rahmen seines "Stargate"-Programms; allein die OpenAI-Zusage betraegt laut Wall Street Journal 300 Milliarden Dollar ueber fuenf Jahre und macht den Loewenanteil von Oracles Auftragsbestand von ueber 450 Milliarden aus. Moody's hat den Ausblick auf negativ gesetzt und warnt, die Verschuldung koenne auf das Vierfache der Ertraege steigen. Und es wird persoenlich: Oracle-Gruender Larry Ellison hat einen Grossteil seines Vermoegens in Oracle-Aktien gebunden und als Kreditsicherheit hinterlegt — faellt der Kurs, drohen Nachschussforderungen. Wenn OpenAI sein Compute nicht bezahlen kann oder will, beginnt genau hier die Kettenreaktion.

Kennen wir das von irgendwoher? Risikoreiche Konstruktionen, die als sicher durchgehen, bis sie es nicht mehr sind? Der Unterschied zu 2008: Diesmal sitzt das Risiko nicht primaer in den Banken, sondern bei privaten Kreditfonds — und in den Indexfonds, in denen eure Altersvorsorge steckt.

Fallstudie: Fermi America — der ganze Bauplan in einer einzigen Firma

Wenn ich euch den Wahnsinn in einem einzigen Unternehmen zeigen muesste, dann waere es Fermi America. Setzt euch hin, tief durchatmen... die Nummer wird gruselig!

Mitgegruendet unter anderem von Rick Perry, ehemaliger US-Energieminister und Ex-Gouverneur von Texas. Das Projekt: "Project Matador", spaeter umgetauft in — kein Witz — "President Donald J. Trump Advanced Energy and Intelligence Campus". Geplant: das groesste KI-Rechenzentrum der Welt im texanischen Panhandle, 11 Gigawatt aus Kernkraft, Gas und Solar, auf einer Flaeche von rund einem halben Manhattan.

Im Oktober 2025 geht die Firma an die Nasdaq. Ausgabepreis 21 Dollar, Bewertung kurzzeitig knapp 20 Milliarden Dollar. Ohne Umsatz. Ohne Kunden. Ohne nennenswerten Baufortschritt. Von der Gruendung bis Ende 2025 stand ein Verlust von 486 Millionen Dollar in den Buechern — bei null Umsatz.

Dann die Kettenreaktion: Im Dezember sagt der erste — und einzige — geplante Ankermieter einen 150-Millionen-Deal ab. Bis Maerz sollte ein neuer her. Kam nicht. Im April tritt der CEO ab, zwei Tage spaeter der CFO. Ein anonymer Leerverkaeufer veroeffentlicht einen Bericht, der dem Unternehmen vorwirft, im Grunde nichts gebaut zu haben — Fermi sei kein Feld der KI-Traeume, sondern ein "Feld aus Dreck". Der Kurs bricht ein, die Bewertung faellt von fast 20 Milliarden auf rund 3,4 Milliarden. Eine Sammelklage laeuft. Und der abtretende CEO raeumt in einem Interview ein, er habe womoeglich missverstanden, wo die Lieferkette fuer die Kuehltechnik ueberhaupt steht.

Fermi Inc (FRMI) Stock Price & News - Google Finance

Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Der Gruender eines 17-Gigawatt-Megaprojekts gibt zu, die Lieferkette fuer Kuehlanlagen nicht verstanden zu haben. Wenn nicht mal ein nach dem amtierenden US-Praesidenten benanntes Rechenzentrum mit einem Ex-Energieminister an Bord aus dem Boden kommt — dann sagt das ziemlich viel ueber den Zustand der gesamten Branche.

Fermi ist nicht die Ausnahme. Fermi ist das Modell in Reinform: Ankuendigung, IPO, Milliardenbewertung, kein Kunde, kein Bau, Einbruch. Der ganze Bauboom in einer einzigen Firma.

Verdammt... ich sollte einfach nur noch Listicals machen und jeden Tag davon eines auf LinkedIn posten... und der Groschen wuerde immer noch nicht fallen!

Die Rechnung zahlen die anderen

Bis hierhin ging es um Bilanzen. Jetzt geht es um Menschen, die ein paar hundert Meter von diesen Anlagen entfernt wohnen und nie gefragt wurden.

Die Strompreise zuerst, weil sie am direktesten treffen. Im US-Stromnetz PJM hat allein die Rechenzentrums-Nachfrage die Kapazitaetskosten um Milliarden nach oben getrieben — am Ende landet das auf den Rechnungen der Haushalte. Die Tech-Konzerne kassieren Steuernachlaesse, die Gemeinden zahlen die Infrastruktur, die Anwohner zahlen die Stromrechnung. Eine Auswertung in Oregon kam zu dem Ergebnis, dass den Schulen dort durch solche Steuernachlaesse Hunderte Millionen an potenziellen Einnahmen entgingen.

Dann das Wasser und die Hitze. Laut UN-Schaetzungen koennten Rechenzentren bis 2030 so viel Wasser verbrauchen wie 1,3 Milliarden Menschen. Eine — noch nicht peer-reviewte — Studie aus Cambridge hat ueber Satellitendaten gemessen, dass die Temperatur rund um grosse Rechenzentren ueber zwei Jahrzehnte messbar gestiegen ist, in betroffenen Regionen um mehrere Grad. Anwohner in Virginia, Georgia und Texas berichten von einem dauerhaften tieffrequenten Brummen der Kuehlsysteme, das durch Waende vibriert.

Es gibt aber auch eine Studie, die fuer Investoren noch unangenehmer ist — Mitte Juni von der Klimarisiko-Firma First Street, berichtet bei CNBC. Untersucht wurden 97 globale Rechenzentrums-Maerkte. Ergebnis: 79 Prozent der weltweiten Kapazitaet stehen an Standorten mit erhoehtem akutem Klimarisiko — Ueberschwemmung, Sturm, Waldbrand. 54 Prozent sind chronischem Klimastress wie Hitze und Duerre ausgesetzt.

Besonders exponiert ist der asiatisch-pazifische Raum mit 89 Prozent der Kapazitaet im Risikobereich; in Amerika sind es rund 50, in Europa, Nahost und Afrika 46 Prozent. Ausgerechnet die heissesten Wachstumsmaerkte — Northern Virginia, Johor in Malaysia, Marseille — liegen in der hoechsten Risikoklasse. Das Pikante: Rechenzentren werden auf 20 bis 30 Jahre Betrieb kalkuliert, aber mit historischen Wetterdaten bewertet, die das kuenftige Klima nicht abbilden. Es gibt loebliche Ausnahmen — Digital Realty etwa kuehlt nach eigenen Angaben fast alle seiner rund 300 Standorte wasserlos oder im geschlossenen Kreislauf. Die Regel ist das nicht.

Kein Wunder also, dass die Stimmung kippt.

Mehr als hundert Moratoriums-Vorstoesse laufen inzwischen auf lokaler, Landes- und nationaler Ebene; Maine hat als erster US-Bundesstaat ein Moratorium fuer neue Rechenzentren beschlossen. Das ist zum Kuechentisch-Thema geworden.

Und jetzt der Teil, bei dem ich besonders sorgfaeltig sein muss, weil er sich hervorragend zum Skandalisieren eignet — und genau deshalb in den einschlaegigen Videos masslos ueberzogen wird. Es stimmt: Das Magazin WIRED hat ueber tausend Seiten unveroeffentlichter Dokumente von FBI, Heimatschutzministerium und sogenannten Fusion Centers ausgewertet. Darin taucht ein neuer Begriff auf — "anti-tech violent extremism". Ausloeser waren reale Vorfaelle, etwa ein Molotow-Anschlag auf das Haus von OpenAI-Chef Sam Altman. Was die Clickbait-Videos daraus machen: "Wer KI kritisiert, gilt jetzt als Terrorist und steht auf einer Liste." Das ist Quatsch — und genau diese Sorte Slop will ich euch nicht andrehen. Die Dokumente trennen ausdruecklich legalen Protest von Gewalt. Die reale Gefahr ist subtiler: Buergerrechtler warnen vor mission creep — davor, dass der Besuch einer Buergerversammlung gegen den Laerm eines Rechenzentrums in einem Geheimdienstbericht landet. Das ist beunruhigend genug, ohne es zur Terror-Schlagzeile aufzublasen.

Why the FBI Now Sees “AI Criticism” as Domestic Terrorism
Law enforcement agencies are tracking AI critics and peaceful protesters as potential extremists, with fusion centers monitoring town halls and journalism groups under terrorism frameworks.

Der Allbirds-Indikator

Wenn ihr nur eine Geschichte aus diesem ellenlangen Text behalten werdet, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass es diese hier wird — weil sie den Wahnsinn in 24 Stunden komprimiert.

Allbirds, die Schuhfirma. Wollsneaker fuer Silicon-Valley-Typen, 2021 mal vier Milliarden Dollar wert, danach steil bergab. Ende Maerz 2026 verkauft die Firma ihr komplettes Schuhgeschaeft fuer 39 Millionen Dollar und bleibt als leere Huelle mit Nasdaq-Notierung zurueck. Zwei Wochen spaeter die Ankuendigung: Man steige jetzt ins KI-Geschaeft ein, kaufe GPUs und vermiete sie, neuer Name "NewBird AI".

Die Aktie schiesst an einem einzigen Tag um 582 Prozent nach oben. Am Tag darauf bricht sie um rund 30 Prozent ein. Es gab kein neues Produkt, keinen Kunden, keine Hardware — nur die Buchstaben "AI" im Namen. Selbst Jim Cramer nannte es laecherlich und brachte die Boersenaufsicht ins Spiel. Inzwischen heisst die Firma "Smartbird", und ihr eigentliches Geschaeft besteht weiterhin im Wesentlichen aus einer Pressemitteilung.

Das ist der Allbirds-Indikator! Wenn der Markt eine bankrotte Schuhfirma um 582 Prozent nach oben jagt, nur weil zwei Grossbuchstaben im Namen stehen, dann ist das kein Investment mehr. Das ist Schaum!

Und dieser Schaum hat Kollateralschaeden, die jeden von euch treffen, der einen PC besitzt. Die KI-Rechenzentren saugen den globalen Speichermarkt leer. Sam Altman hat im Oktober 2025 mit Samsung und SK Hynix Absichtserklaerungen unterschrieben, die rund 40 Prozent der weltweiten DRAM-Produktion fuer sich reservieren — rechtlich unverbindlich, wie sich spaeter herausstellte. Das Resultat fuer den Rest der Welt: Die Vertragspreise fuer klassischen Arbeitsspeicher sind laut TrendForce im ersten Quartal 2026 um 90 bis 95 Prozent gestiegen. Ein 64-GB-DDR5-Kit, das mal 150 bis 200 Dollar kostete, liegt jetzt jenseits der 600. Der Gamer in Gelsenkirchen subventioniert mit seinem RAM-Aufpreis indirekt das naechste Hyperscaler-Cluster.

Was das fuer uns in Europa heisst

Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem ich euch nicht mit amerikanischen Anekdoten alleine lassen will. Denn die entscheidende Frage ist nicht, ob in Texas ein Rechenzentrum platzt. Die Frage ist: Auf welcher Seite dieser Wette steht ihr — ohne es zu wissen?

Ein gewaltiger Teil dieser Welt-Indizes besteht aus einer Handvoll US-Tech-Konzernen, deren Bewertung praktisch vollstaendig an der KI-Wette haengt

Sagen wir, da ist Ralf aus Recklinghausen. Ralf macht alles richtig. Er zockt nicht, er spekuliert nicht, er hat einen braven ETF-Sparplan auf einen Welt-Index — FTSE All-World, MSCI World, das Uebliche. Genau das, was uns allen seit Jahren als die vernuenftige, breit gestreute Altersvorsorge empfohlen wird.

Nur ist "breit gestreut" eine Illusion geworden. Ein gewaltiger Teil dieser Welt-Indizes besteht aus einer Handvoll US-Tech-Konzernen, deren Bewertung praktisch vollstaendig an der KI-Wette haengt. Ralf ist nicht breit gestreut. Ralf ist mit Hebel auf den KI-Bauboom investiert und weiss es nicht. Wenn NVIDIA, Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta korrigieren, korrigiert Ralfs Rente mit. Und vergesst mir dabei nicht die Konzentration an der Spitze: NVIDIAs eigener Geschaeftsbericht weist aus, dass vier Direktkunden jeweils ueber zehn Prozent des Umsatzes ausmachen — zusammen rund 61 Prozent. Der wertvollste Konzern der Welt balanciert auf einer Handvoll Namen.

Und es kommt schlimmer. Erinnert ihr euch an meine SpaceX-Sonderausgabe? Genau dieselbe Mechanik laeuft hier weiter. OpenAI und Anthropic rasen beide Richtung Boersengang — und muessen dann aussehen wie echte Firmen, also Preise anheben und die subventionierten Abos kappen. Verlustreiche Unternehmen, die ueber Indizes in genau jene Fonds gespuelt werden, die dann faellig werden, wenn die Wette kippt. Es ist die gleiche Geschichte wie bei SpaceX: Risiko wird von Frueh-Investoren und Wagniskapitalgebern zum Kleinanleger durchgereicht. Index-Aufnahme als Ausstiegsliquiditaet. Ralf ist der Endabnehmer!

EU InvestAI & Mistral AI in der Analyse
Ursula von der Leyen hat auf dem AI Action Summit eine Investition von 200 Milliarden Euro in die EU KI-Infrastruktur angekuendigt. Die Mittel sollen in KI-Gigafabriken und innovative Projekte fliessen, um Europa im globalen KI-Wettbewerb zu staerken. Ich fasse die Ankuendigungen zusammen, ordne sie ein und gebe

Die unbequeme europaeische Wahrheit dahinter: Wir haben dieser Konzentration kaum etwas entgegenzusetzen. Es gibt keinen glaubwuerdigen europaeischen Hyperscaler, keine europaeische Alternative im KI-Stack, die diesen Namen verdient. Unsere strategische und finanzielle Abhaengigkeit von einer Handvoll US-Plattformen ist nicht abstrakt — sie steckt im Rentenfonds von Ralf aus Recklinghausen. Das ist der Kern dessen, worueber ich seit Jahren schreibe: digitale Souveraenitaet ist keine Schoengeist-Debatte. Sie ist die Frage, wem die Infrastruktur gehoert, auf der unser Wohlstand und unsere Altersvorsorge ruhen.

Stop the Slop: Was bleibt

Ich habe fuer diesen Text Untergangs- und Heilsvideos nebeneinandergelegt. Das eine erzaehlt die Apokalypse — Liquiditaetsklippe, alles bricht zusammen, kauft Gold. Das andere die Erloesung — KI ist die Zukunft, steigt jetzt ein, hier ist mein Kurs. Beide stehen auf demselben Fundament aus Fakten. Sie unterscheiden sich nur im Zeithorizont und in der Frage, was sie euch danach verkaufen wollen. Angst und Gier, gleiche Quelle, entgegengesetztes Vorzeichen.

Deshalb habe ich fuer diesen Text bewusst nicht den lauten YouTubern zugehoert, sondern dorthin geschaut, wo niemand etwas an eurer Reaktion verdient: in SEC-Pflichtmitteilungen, Quartalszahlen, Earnings-Calls und die Berichterstattung von Bloomberg, Financial Times, Wall Street Journal und The Information. Ein Geschaeftsbericht verkauft euch keinen Kurs. Eine Pflichtmitteilung will euch nicht in ein Depot locken. Das macht die Zahlen nicht automatisch zur ganzen Wahrheit — aber sie sind der einzige Boden, auf dem man bei diesem Thema ueberhaupt stehen kann.

Und auf diesem Boden trenne ich Fakt von Verpackung. Ist KI nichts? Natuerlich nicht. Sie kann in der Mathematik, in der Physik, bei der Mustererkennung in riesigen Datenmengen echte Durchbrueche bringen. Rechenzentren brauchen wir sowieso — sie halten unsere Bankkonten und Streamingdienste schon lange am Laufen, leise im Hintergrund. Die gehen nicht weg, und das sollten sie auch nicht.

Die Frage ist nicht ob. Die Frage ist wie viel — und wer die Rechnung zahlt. Und an der Stelle stimmt etwas nicht, wenn wir Stromrechnungen ganzer Gemeinden in die Hoehe treiben, damit jemand per Texteingabe ein Meme generieren und das Netz mit Slop fluten kann.

Platzt die Blase? Vielleicht nicht im dramatischen 2008-Sinn, mit einem Knall an einem schwarzen Montag. Wahrscheinlicher ist die langsame Version: Token-Rechnungen kommen, Firmen deckeln die Ausgaben, Projekte werden abgesagt, Anleihen werden neu bewertet, Bewertungen kommen auf den Boden zurueck — und irgendwann fragt jemand laut, ob am Ende dieser Billionen ueberhaupt etwas Nutzbares steht. Bezos nennt es eine industrielle Blase. Die Frage, die er offen laesst, ist, ob es nicht doch auch eine finanzielle ist?

Eines ist sicher: Wenn 92 Prozent eines Wirtschaftswachstums an einer Wette haengen, deren Rendite niemand messen kann, und wenn diese Wette voraussetzt, dass aus 60 Milliarden in wenigen Jahren ein Vielfaches wird, waehrend selbst der CEO eines der Hauptakteure das Wort "ruinoes" in den Mund nimmt — dann ist das keine solide Wirtschaft. Das sind drei Rechenzentren in einem Trenchcoat, die so tun, als haetten sie einen Businessplan.

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Bleibt gesund!

Sascha

Disclaimer: Ausgangspunkt meiner Recherche war ein Cold Fusion-Video, welches ich ja auch entsprechend eingebettet habe. Quellen habe ich via Perplexity recherchiert, Bilder und Infografiken wurden (wenn nicht anders angegeben) mit ChatGPT erstellt. Die Tonspur meines Podcasts wird, wie immer, von der Auphonic-AI nachbearbeitet!


Quellen

Primaerquellen und Berichterstattung (in Reihenfolge des Textes):

MeTacheles supporten & damit Baeume pflanzen

Ja, es gibt ein Abomodell fuer MeTacheles und ja, 30% der Umsaetze helfen dabei verschieden Baumpflanzprojekte zu unterstuetzen… und verschafft mir mehr Luft, um solche Artikel zu bauen:

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Diesen Monat geht SpaceX an die Boerse und es wird wohl der groesste Boersengang der Geschichte! Aber nicht nur das..., denn wenn alles glatt laeuft, dann wird dadurch Elon Musk zum ersten Billionaer ueberhaupt. Was aber noch viel gruseliger ist: Millionen Amerikaner werden SpaceX-Aktionaere – ohne eine einzige Aktie aktiv
Metropolis 2026: Willkommen im KI-Moloch
Waehrend die Tech-Elite in den “Ewigen Gaerten” des Silicon Valley den neuen KI-Gott anbetet, frisst sich eine Industrie im Inzest ihrer eigenen Milliarden gerade selbst auf. Turmbau auf heisser Luft... waehrend die “Maschinen-Maria” uns eine Erloesung vorgaukelt, die nur der Entwertung des Menschen dient. Finden wir das
Nachhaltigkeit ist keine Raketenwissenschaft
Weshalb wir die nachhaltige Transformation von Gesellschaft und Industrie nicht verkomplizieren sollten und warum wir bereits alle wichtigen Technologien haben, um uns klimaneutral aufzustellen!
Bedingungsloses Grundeinkommen - Zukunft oder Utopie?
Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen. Ein flammendes Plaedoyer fuer mehr Gerechtigkeit, Sicherheit und Wohlstand fuer alle Gesellschaftsschichten.

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